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Frauenausflug nach Parc de Wesserling |
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3. Juli 2010 - ein heißer Tag, Temperaturen über 30°C und es ist das Viertelfinalspiel Argentinien – Deutschland.
Davon ließen sich 17 Frauen nicht abhalten und trafen sich um 12:30 Uhr zum diesjährigen Frauenausflug in den “Parc de Wesserling“.
Gut gelaunt, in einem großen modernen, gut klimatisierten Reisebus machten wir uns auf den Weg, über die Autobahn, an Mülhausen vorbei in die Vogesen, durch Thann erreichten wir das Ziel.
Im Museum für Stoffdruck hatten wir eine Führung über die Geschichte des Stoffdrucks.
Oben auf dem nachgebauten Turm, in welchem Stoffe getrocknet wurden, mit herrlichem Blick über das Tal und die ganzen Gebäude der ehemaligen Fabrik, begann die Führung im 17. Jahrhundert. Es war beeindruckend, was für Mühen, körperliche Arbeit und welchen Zeitaufwand es bedeutete, bedruckte Stoffe herzustellen. Die Zeit verging schnell, es war kurzweilig den Erzählungen, auch über den Einfluss von Politik und Geschichte in Wesserling zu folgen.
16:20 Uhr mit den ersten Regentropfen, begaben wir uns in die ehemalige Schreinerei, die heute ein Restaurant ist. Dort wurden wir mit der freudigen Nachricht empfangen: Deutschland führt 1:0!!! Jubel ... Laola …
Mit einer Tasse Kaffee oder Tee und einem sehr guten, großen Stück Apfelkuchen stärkten wir uns, lernten uns besser kennen und warteten bis der Gewitterregen vorbei war.
Bei abgekühlter, angenehmer Luft ging es nun noch in den tollen, schönen Garten.
Der Garten diente früher der Gewinnung von Pflanzen für die Färber. Heute ist er ein kleiner Erlebnisgarten. Schirme die zur Bewässerung über Tomatenpflanzen gespannt sind, ein Piratenschiff mit bepflanzten Seekoffern, ein Vogelnest im Baum … Nutzgärten, Blumengärten bunt gemischt.
Immer wieder wurden wir über den Spielstand informiert. 2:0!!! Jubel
... Laola … 3:0!!! Jubel … Laola … 4:0!!! Jubel … Laola …
Pünktlich um 18:00 Uhr fuhr der Bus vor dem Gartenausgang los und wir begaben uns auf dem Heimweg. Diesmal über die Elsässische Weinstraße, durch Colmar, vorbei an Breisach zurück nach Freiburg.
Es war ein kurzweiliger, fröhlicher Nachmittag. Ein großes Dankeschön an diejenigen, die den Frauenausflug so gut organisiert haben!
Margarete Magnus |
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Männerclub mit lebhafter Debatte |
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Im Mai hatten wir im Männerclub nach Vorbildern gefragt. Die Vorgänge um Bischöfin Käßmann und Bischof Mixa bestimmten unsere Überlegungen, ebenso Verse aus der Bibel zum Bischofsamt.
Was erwarten wir von Vorbildern in der Kirche? Ist es das Festhalten an Werten und Vorleben fester Werte? In wie fern kann Vorbildern zugestanden werden, fehlerhaft zu sein? Wann sind Grenzen überschritten, die der Person zugestanden, aber mit dem Amt nicht mehr vereinbar sind?
Ist es die Scheidung? Oder darf ein Bischof/Pfarrer auch geschieden sein? Kann er dann noch glaubwürdig Eheseelsorge betreiben? Kann ein persönliches Scheitern umgekehrt vielleicht auch zu besonderer Seelsorge befähigen? Wie weit reicht der uns tragende Begriff der Vergebung im Blick auf Vorbilder?
Geweitet wurde unser Blick durch die Frage, wer unsere eigenen Vorbilder sind, denen wir selbst nacheifern. Interessant war das Ergebnis einer Studie, die der STERN in Auftrag gegeben hat: In ihr wurden die Namen derer genannt, die am häufigsten als Vorbilder genannt wurden. Nicht Dieter Bohlen und Michael Schuhmacher machten das Rennen, sondern Michael Gorbatschow, Nelson Mandela, Mutter Theresa, und an erster Stelle: Die eigene Mutter. Persönliche Vorbilder, die im Kreis der 11er Männerrunde benannt wurden, ließen sich in das Ergebnis der Studie ohne Mühe einreihen.
Hoch interessant verlief auch der Juni-Abend über den Afghanistaneinsatz der Bundeswehr. Herr Hans-Henning Leipner, Gemeindeglied und über viele Jahre in der Ausbildung von Soldaten tätig, führte sachkundig in die Geschichte des Landes, wiederholter gescheiterter Versuche ausländischer Einflussnahme und in die veränderten Bedingungen des bestehendes Bundeswehreinsatzes ein. Eine spannende und informative Aussprache schloss sich an. So unterschiedlich die Standpunkte im Detail auch waren, einig waren wir uns, dass ein Krieg in keinem Fall Frieden schaffen kann. Der gemeinsam verantwortete Rückzug aus Afghanistan ist darum unumgänglich. |
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Mittwochstreff im SOS-Kinderdorf |
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Trotz des Regens fühlen wir uns im SOS-Kinderdorf Schwarzwald freundlich begrüßt und der stellvertretende Leiter führt uns mit einem kurzen Film ein. Wir meinen, alle mit der Grundidee Hermann Gmeiners vertraut zu sein: Waisenkinder in Familien und Dorfgemeinschaften Chancen für eine normale Entwicklung zu geben. Aber nun möchten wir gerne etwas über die Situation hier und jetzt erfahren. Die seit Kriegsende sich entwickelten und einschneidenden Veränderungen in der Gesellschaft Deutschlands – wie hat sich das auf Konzept und Praxis in einem Kinderdorfleben ausgewirkt?
Erwartungsgemäß sind nicht nur Akzente verschoben, sondern auch ganz neue „Arbeitskreise“ entstanden.
So sind es kaum noch „echte“ Waisenkinder, die Aufnahme finden, sondern in der Regel Kinder aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Dabei wird Wert darauf gelegt, dass die Kinder weiterhin Kontakt mit den leiblichen Eltern haben und diese nach Möglichkeit in die SOS-Kinderdorfarbeit mit einbezogen und beraten werden. Geschwister kommen in die gleiche Familie und stammen heute aus dem Umland. In einem Haus leben meist sechs Kinder mit ihrer Kinderdorfmutter. Sie und ihre Helferinnen sind ausgebildete Erzieherinnen und erhalten die üblichen Sozialleistungen.
Die Verzahnung mit der politischen Gemeinde ist eng, die Öffnung der SOS-Kinderdörfer nach außen wichtig. So gehen die Kinder aus dem Dorf Schwarzwald in öffentliche Schulen (erhalten aber gezielte Förderangebote im „Dorf“), dafür werden sowohl die Kita als auch Jugendzentrum von Sulzburgern besucht.
Es gibt Jugendwohngruppen und betreutes Einzelwohnen im Verselbständigungsprozess der Heranwachsenden, mit der regionalen Jugendhilfe wird eng zusammengearbeitet. Seit 2007 steht dieses Kinderdorf in Kooperation mit der Freiburger Straßenschule. Von der aufsuchenden Straßensozialarbeit bis zu Schulprojekten soll jungen Menschen im ambulanten, teilstationären und stationären Bereich Hilfestellung gegeben werden. An zwei Freiburger Schulen wird Präventionsarbeit betrieben.
Spendengelder? – Gut angelegt, finden wir!
Ingeborg Zeh |
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Gemeindewanderung |
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Trotz schlechter Wetterprognose waren wir mutig genug, unsere Gemeindewanderung in Angriff zu nehmen.
Um 11.30 Uhr sind wir bei der Kirche losgelaufen. Am Abenteuerspielplatz haben wir eine Pause gemacht, unser Vesper raus geholt und es gegessen. Dabei haben wir Kinder zugesehen, wie die Erwachsenen auf den Klettergerüsten rumturnten. Sie stellten sich sehr geschickt an.
Nach ein paar Schritten wurde es Vincent sehr langweilig und so sang er laut durch die Gegend. Er vertrieb uns damit die Mücken und leider auch alle anderen Tiere.
Kurz vor der Burg wartete eine Überraschung auf uns: dort stand Volker mit einem Campingtisch, auf dem für uns Kinder Coca Cola und Sprite standen. Für die Erwachsenen gab es Sekt. Es gab für alle Kekse.
Gestärkt liefen wir weiter in Richtung Burg, wo wir den Schlüssel bekamen, um den Turm hoch zu laufen. Oben angekommen genossen wir die schöne Aussicht und knipsten ein paar Fotos. Nach einer Pause liefen wir runter zur Zähringer Eisdiele, um zum Abschluss ein Eis spendiert zu bekommen.
Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht, dass wir es unbedingt wiederholen müssen.
Lea Mühlsiegl |
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Kirchlich-diakonische Kontaktstelle |
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Kirchlich-diakonische Kontaktstelle der ev.-luth. Gemeinde Freiburg gegründet.
Eine Gruppe von Gemeindemitgliedern hat sich in mehreren Zusammenkünften damit beschäftigt, wie das diakonische Profil unserer Gemeinde deutlicher erkennbar und so auch praktische Hilfe angeboten werden kann.
Die Überlegungen standen unter dem Bibelwort „Einer trage des andern Last; so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen!“ (Galater 6,2). Daraus erwächst eine besondere Verantwortung, in der Gemeinde aufeinander zu achten und füreinander zu sorgen, damit sich Menschen auch in Krisensituationen in ihrer Gemeinde beheimatet fühlen. Anliegen ist es, Kontakte zu knüpfen von dem, der Hilfe braucht – zu dem der helfen kann.

Erster Schritt ist eine Kontaktstelle, die zunächst einmal wöchentlich (freitags von 17 – 18 Uhr) für Sie telefonisch im Pfarramt (0761 / 36 723) persönlich zu erreichen ist.
Mit dem Fragebogen des Flyers möchten wir Hilfemöglichkeiten, die von Gemeindemitgliedern ehrenamtlich angeboten werden können, sammeln.
Da wir daraus sicher kein „Diakonisches Werk“ entwickeln können, das allumfassend für alle Fälle selbst Lösungen anbieten kann, ist es eine Aufgabe der Kontaktstelle, kompetente Hilfe auch außerhalb der Gemeinde zu vermitteln und Menschen in einer besonderen Lebenssituation zu begleiten.
Ansprechpartner in der Gemeinde sind Christel Fastenrath-Westphal, Walter Kern, Petra Scharrer, Pfr. Christof Schorling, Helmut Senf, Hans-Joachim Sbongk, Alexandra Weineck und Ingeborg Zeh.
Die Gründungsgruppe wählte in ihrer Zusammenkunft am 5. Juli 2010 Helmut Senf zum Vorsitzenden der kirchlich-diakonischen Kontaktstelle und Alexandra Weineck zur Schriftführerin. Petra Scharrer ist für das Layout des beigefügten Flyers verantwortlich, der in der Gründungsversammlung von den Beteiligten gemeinsam erarbeitet wurde.
Der Flyer steht in digitaler Form hier zur Verfügung.
Um Sie direkt an der Entwicklung des Projektes zu beteiligen, laden wir Sie zu einem Interessententreffen am 15. Oktober 2010, 19.00 Uhr in die Gemeinderäume ein. |
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Vakanz in Freiburg |
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Am 4. Juli 2010 fand die diesjährige Gemeindeversammlung statt. Neben den Wahlen in die Gemeindevertretung wurde über die Vakanzsituation informiert. Dabei wurden die Überlegungen des Kirchenvorstandes über die Besetzung der zweiten Pfarrstelle, die von den Mitgliedern der Gemeindevertretung mitgetragen werden, erläutert. Darauf folgte der Bericht aus dem Finanzausschuss.
Nach einem notwendigen Klärungsprozess votiert der Kirchenvorstand für die Besetzung der offenen Stelle durch einen Pfarrer/eine Pfarrerin mit einem Stellenumfang von 75 %.
Nach der Leitlinie unserer Kirchenordnung entscheidet sich eine Berufung an qualitativen Gesichtspunkten und nicht an der Frage des Geschlechts.
Die Möglichkeit, die Stelle mit einem Diakon/einer Diakonin zu besetzten, wird nicht als sinnvoll erachtet.
Aufgrund der Strukturdebatten und Beschlüsse der vergangenen Synoden müssen auf der Synodaltagung am 12./13. November 2010 die Synodalen dem Antrag der Gemeinde Freiburg auf Besetzung der vakanten Pfarrstelle im oben genannten Rahmen zustimmen. Der Synodalausschuss wird diesen Antrag unterstützen.
Da eine Vereinbarung über den Austausch von Pfarrern mit der SELK besteht, wird bis in den Sommer gezielt auf einzelne Pfarrer der SELK zugegangen. Sollte diese Suche nicht erfolgreich sein, wird die Stelle ausgeschrieben werden.
Die letzten Sitzungen des Kirchenvorstandes waren wesentlich von Überlegungen zu Auswirkungen der Vakanz-Situation auf das Gemeindeleben und zu den Erwartungen an Superintendent Schorling geprägt. Pfr. Schorling muss seine Arbeitszeit und -kraft aufteilen: Zu einer Hälfte für die Ausübung des Superintendentenamtes und zur anderen Hälfte für den Dienst als Gemeindepfarrer in Freiburg und Müllheim. Dies hat einschränkende Auswirkungen auf alle Gemeindebereiche wie Gemeindebesuche und -kreise, Seelsorge, Verwaltung und die Versorgung mit Gottesdiensten.
Die derzeitige Situation hat zu folgenden Beschlüssen im Kirchenvorstand geführt: Während der Vakanzzeit wird es in Freiburg vermehrt Lektorengottesdienste geben. In Müllheim sollen nach Möglichkeit zwei Gottesdienste im Monat stattfinden. Familie Weineck hat sich dankenswerter Weise angeboten, Müllheimer Gemeindeglieder mit nach Freiburg zu nehmen, wenn sie selbst zum Gottesdienst kommen.
Wir sind bemüht, die Vakanz so schnell wie möglich zu einem – für uns alle – guten Ende zu führen.
Der Kirchenvorstand: E. Bucher, Ch. Fastenrath-Westphal, D. Frebel, M. Heim, K. Mühlsiegl, D. Wittke. |
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Neuer Konfirmandenjahrgang |
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Mit viel Freude und großer Neugier startete im Juni der neue Konfirmandenjahrgang. Drei Mädchen und sechs Jungen werden in den nächsten 1 ½ Jahren die Welt mit den Augen des Glaubens kennen lernen. Zwei Konfirmandenfreizeiten, einige Ausflüge und viele Konfirmandentage helfen ihnen dazu. Wir wünschen unseren Konfirmanden viel Freude, gute Gemeinschaft und Gottes Segen.
Von rechts: Lea Mühlsiegl, Lea Magnus, Jessika Walter, Yannick Lutz, Kai Rohrbach, Tommy-Lee Dretzkat, Sebastian Dretzkat und Philipp Dietrich. Nicht im Bild: Julian Kalchthaler. |
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Festliche Einführungen |
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In einem festlichen Gottesdienst wurden am 18. Juli die neu gewählten KirchenvorsteherInnen und GemeindevertreterInnen durch Superintendent Christof Schorling und unter Assistenz des Stellvertretenden Vorsitzenden des Kirchenvorstandes, Herrn Dietrich Wittke, in ihr Amt eingeführt. Der Einführung vorangegangen war die Verabschiedung der ausgeschiedenen Amtsträger. Superintendent Schorling sprach den herzlichen Dank der Gemeinde aus. Im Kirchenvorstand sind ausgeschieden: Ingrid Winkler und Hans-Joachim Sbongk. In der Gemeindevertretung: Mirjam Schorling.
Nach dem Gottesdienst versammelten sich die Eingeführten zu einem Gruppenbild.
Im Bild: Carina Mühlsiegl, Dorothea Frebel und Erich Bucher für den Kirchenvorstand (linke Seite). Für die Gemeindevertretung: Annetrude Pfeiffer, Annette Bucher, Helmut Senf (obere Reihe), Marie-Luise Weineck, Christiane Baab, Petra Scharrer und Margarethe Magnus (untere Reihe) |
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